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Kuranda Scenic Railway

Kuranda Scenic Railway Bei den Barron Falls

Am nächsten Morgen musste ich das Hotel zeitig verlassen, denn ich wollte mit der Kuranda Scenic Railway nach Kuranda und anschließend mit der Sky Rail Seilbahn wieder zurück fahren. Ich hatte mich entschlossen, nicht vom Zentrum in Cairns loszufahren, sondern ich wollte in Freshwater zusteigen.
Ich hatte mich etwas mit der Zeit verkalkuliert. Ich erreichte den Bahnhof etwa drei Minuten bevor der Zug in die Station einfahren sollte. Das wäre ja kein Problem gewesen, wenn nicht noch etwa 15 Personen vor der Kasse standen und ebenfalls ein Ticket kaufen wollten.
Der Zug kam ein paar Minuten später und er wartete, bis auch die Leute, die noch nach mir kamen, in den Zug eingestiegen waren.
Im Zug gibt es nur reservierte Plätze und da ich so spät kam, bekam ich nur noch einen Platz in der Mitte des Zuges. Vom Fahren und Betrachten der Landschaft ist es egal wo man sitzt, aber wenn man den gesamten Zug und die Landschaft fotografieren möchte, ist es von Vorteil am Anfang oder Ende des Zuges zu sein.

Wenn man Prospekte von der Zugfahrt sieht, dann ist darauf meistens ein Bild zu sehen, welches den Zug auf einer Brücke mit Kurve vor einem Wasserfall zeigt. Dabei handelt es sich um die Stoney Creek Falls. Der Zug fährt in dem Stück sehr langsam, damit die Gäste ihre Bilder machen können. Ich bekam nicht alle drei Sachen auf ein Bild. Zug und Brücke sind auf dem linken Bild. Den Wasserfall sehen Sie auf den unteren Bildern.

Stoney Creek Falls Stoney Creek Falls

Blick auf Cairns Barron Falls

Während der Fahrt hat man immer wieder wunderschöne Ausblicke, wie im linken Bild. Auf der Strecke fährt der Zug über etliche Brücken und durch viele Tunnel. Der längste Tunnel ist 490 Meter lang. Während der Bauarbeiten stürzte er ein und begrub sieben Bauarbeiter. Die Tunnel sind auch ein Grund, warum keine Dampfeisenbahnen, sondern Dieselloks eingesetzt werden, die kaum eine Rauchentwicklung haben. Der andere Grund ist die Steigung.

Kurz vor Kuranda macht der Zug Station bei den Barron Falls. Es bestand die Möglichkeit, den Zug zu verlassen und einige Bilder von den Wasserfällen zu machen.
Während der Regenzeit sollen die Barron Falls sehr beeindruckend sein. In der Trockenzeit handelt es sich aber nur um ein kleines Rinnsal, für das ich keine Pause gemacht hätte.

Nach dem Fotostopp ging es weiter, so dass wir kurz darauf den Bahnhof von Kuranda erreichten. Hier muss man sich entscheiden, ob man einen Spaziergang zu den Barron Falls machen will, oder lieber einen Einkaufsbummel. Da die Barron Falls so viel Wasser hatten, entschied ich mich für einen Einkaufsbummel durch die Einkaufsstraße von Kuranda.

Ein paar Dollar ärmer und Souvenirs reicher, kehrte ich zum Bahnhof zurück, denn hier befindet sich auch die Station der Sky Rail. Kurz bevor ich den Eingang erreichte, bemerkte ich am Bahnhof weißen Dampf. Die Nachschau ergab, dass am Bahnsteig eine alte Dampflokomotive stand. Der Lokomotivführer war sehr freundlich. Ich dürfte in das Lockführerhaus und dort einige Aufnahmen machen. Es war recht eng und warm im Führerhaus.
Ich hätte mich noch gern ein wenig mit dem Lockführer unterhalten, aber der Zug musste seinen Fahrplan einhalten und fuhr ab.

Dampflokomitive Dampflokomotive Führerhaus

Sky Rail Regenwald von oben

Nun begab ich mich zur Station der Sky Rail Seilbahn. Diese Seilbahn ist die längste der Welt. Unterwegs gibt es zwei Stationen, an denen man Aussteigen und einen Spaziergang durch den Regenwald machen kann. Die Fahrt war nicht schlecht, aber bei Fahrt gleitet man über den Kronen der Bäume und schaut auf den Regenwald. Der Spaziergang in den Baumkronen im O'Reily's Nationalpark hat mir bedeutend besser gefallen.

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